
Gamescom 2025 – Rekorde, Highlights & ein bisschen Frust
27. Aug. 2025
Die Gamescom 2025 hat in Köln wieder alle Rekorde gebrochen und dich ins Gaming-Fieber katapultiert.
Mit über 357.000 Besuchern, internationalen Ausstellern und Branchengrößen aus aller Welt hat das Event gezeigt, wie lebendig die Spielekultur ist – aber es gab auch Schattenseiten.
Besucherrekord & globale Präsenz
Dieses Jahr kamen 357.000 Gamer und Fachbesucher nach Köln – deutlich mehr als 2024 (335.000) und fast an den Vor-Pandemie-Rekord von 2019 (373.000) heran. Über 34.000 Fachbesucher und 1.568 Aussteller aus 72 Ländern machten die Gamescom zum internationalen Hotspot der Branche. Die Ausstellungsfläche wuchs auf 233.000 m² – und für Deutschland, Köln und deutsche Entwickler war das Impulse pur.
Gamescom Congress: Mehr als Gaming
Auch beim Gamescom Congress, der gesellschaftliche und politische Aspekte des Gaming beleuchtet, lief es rund. Mehr als 1.000 Teilnehmer und 180 Fachleute diskutierten über Gaming als Instrument für Bildung, Gesundheit, Umwelt sowie politische Teilhabe und stellten Köln als führenden Innovationsstandort dar.
Spektakuläre Ankündigungen & Indie-Perlen
Du konntest einige der größten Highlights sehen:
-
Call of Duty: Black Ops 7, Ghost of Yōtei (Sucker Punch), Resident Evil Requiem, Hollow Knight: Silksong (mit Special-Ankündigung)
-
Überraschungen wie Heat (Wargaming) und Death By Scrolling (Ron Gilbert)
-
Rückkehrer wie World of Warcraft: Midnight, Cult of the Lamb – Woolhaven oder Vampire: The Masquerade Bloodlines 2
-
Indie-Perlen wie Herdling & kulturelle Crossovers mit KPop Demon Hunters in Animal Crossing
-
The Guardian
Kritik & Enttäuschungen aus der Community
Nicht alles lief reibungslos. Viele Besucher beklagten:
-
Hohe Preise – insbesondere für Essen, Getränke oder Parken (rund 20 €)
-
Überfüllte Hallen, lange Schlangen und teils mangelhafte Beschilderung – etwa bei Zugangswegen zu Trailern
Diese Kritikpunkte führten in Foren zu hitzigen Diskussionen.
Fazit - Erfolg und Optimierungspotenzial
Die Gamescom 2025 war ein Triumph – du warst mittendrin in einer Messe, die Gaming als globale Kultur und wirtschaftliche Kraft präsentierte. Die Mischung aus Blockbuster-Showcases, gesellschaftspolitischen Diskursen und Indie-Vielfalt war beeindruckend.
Trotzdem zeigt die Kritik vieler Besucher: Luft nach oben bleibt. Für die Zukunft gilt: bessere Logistik, moderatere Preise und ein entspanntes Besucher-Erlebnis.