Farming Simulator 22 - Nicht nur für Freunde der Feldarbeit
3. Dez. 2021
Über das Spiel
GIANTS Software
GIANTS Software
22. Nov. 2021
Simulation
Xbox One, Mac OS X, Playstation 4, Windows
Wer hätte gedacht, dass ein Landwirtschaftssimulator sich zu einem der erfolgreichsten Spiele des Jahres mausert und dem Entwicklerstudio Giants Software traumhafte Umsätze beschert.
Insgesamt drei Jahre musste die große Fangemeinschaft auf den neuen Landwirtschaftssimulator warten und hat diesen in der ersten Woche nach dem offiziellen Launch beeindruckende 1,5 Millionen Mal heruntergeladen.
Kein Grafikwunder - aber das ist auch nicht nötig
Beim Avatar (weiblich oder männlich) und bei den Feldern solltet ihr allerdings keine grafischen Wunder erwarten. Die Umgebung ist gewohnt steril und gerade die großen Felder können nicht bis zum Ende überblickt werden. Auch der Avatar, der übrigens am Anfang des Spiels angepasst werden kann, wirkt seltsam steif. Doch beim Landwirtschaftssimulator geht es nicht um grafische Finessen oder besonders hübsche Avatars - Fans der Serie wissen das. Es geht ums Säen, Ernten, Verkaufen und Geld verdienen.
Bei den Fahrzeugen hat sich das Studio ordentlich ins Zeug gelegt. Alle Details sind originalgetreu nachgebildet. Sei es der Schriftzug am Fahrzeug, das Armaturenbrett oder jede noch so kleine Schraube. Im Spiel gibt es über 400 lizensierte Fahrzeuge, Maschinen und Geräte - vom Mähdrescher über den LKW bis hin zum Traktor. Es sind namhafte Marken wie Deutz, der Silohersteller Unia oder Continental vertreten.
Pflügen, grubbern, säen
Neu beim Landwirtschaftssimulator ist, dass der jetzt auch endlich pflügen und grubbern unterscheiden kann - und sich das auch auf den Ertrag auswirkt. Beim Grubbern werden beispielsweise Steine mit ausgebuddelt, die du hinterher zu Kies machen kannst, wenn du sie mit einem Steinsammler einsammelst und verkaufst. Außerdem wurde das Sounddesign angepasst, damit du dich noch mehr wie eine Landwirtin fühlen kannst. Auf Wunsch könnt ihr Jahreszeiten aktivieren, die sich dann allerdings auch auf das Spielgeschehen auswirken. Bestimmte Feldfrüchte und Getreidesorten können dann auch nur zu bestimmten Zeiten angebaut und geerntet werden. Wenn du keine Lust auf Ackerbau hast, dann kannst du dich übrigens auch auf Nutztierhaltung konzentrieren. Es gibt Schweine, Schafe, Pferde und Rinder. Ganz neu dabei sind Bienen, die im Moment ja auch im realen Leben schwer angesagt sind. Eine weitere Neuerung sind die Produktionskreisläufe. Die Erträge aus der Feld- und Hofarbeit kannst du jetzt weiterverarbeiten und verkaufen. Aus dem letzten Landwirtschaftssimulator ist das Helfersystem erhalten geblieben. Die KI kann arbeiten, wie beispielsweise das Ernten übernehmen, wenn du dringend etwas anderes zu erledigen hast.
Die aller- allerwichtigste Neuerung
Alle haben lange darauf gewartet, und beim neuen Landwirtschaftssimulator ist es endlich möglich: Die Crossplay Funktion. Endlich ist ein plattformübergreifendes Spielen möglich! Mindestens 4 bis 16 Spieler können miteinander farmen und Mods und DLCs nutzen. Grundvoraussetzung ist hier allerdings, dass alle dieselben Mods besitzen.